Die Gründung der KG "Au Ülle":

Die Geburtsstunde der KG "Au Ülle" schlug 1950 auf dem Rhenania-Sportplatz in Würselen. Durch die enttäuschenden Leistungen des dort ansässigen Fußballvereins suchten Heinz Wacker, Jean Lürken, Matthias Moritz, Willi Keufgens, Peter Herwartz, Josef Zitzen und Josef Bosch nach einem anderen Gesprächsstoff.
Dabei stießen Sie auf die im Jahre 1911 gegründeten "Roten Eulen", deren karnevalistische Aktivitäten nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr zum Leben erweckt worden waren.

Sie setzten sich im Gründungsprotokoll zur Aufgabe, "den rheinischen und den heimatverbundenen
Karnevalsbrauch zu fördern und zu pflegen im Sinne althergebrachter Tradition".
Die erste karnevalistische Veranstaltung stieg im November 1950 im Kasino "Elisa" an der Morsbacher Straße. Durch gute Sitzungen und ein einwandfreies Erscheinungsbild stieg sowohl die Zahl der Mitglieder als auch die Resonanz in der Öffentlichkeit sprunghaft an.

Eine neue Epoche brach im Jahre 1964 an. In der am 30. April durchgeführten Jahreshauptversammlung wurden zwei Anträge behandelt und positiv beschieden: die Bildung eines "Senatorenrates" und die Stiftung eines Sonderordens. Der Senat trat dann am 23. Januar 1965 ins närrische Rampenlicht, als dem Nestor des Kölner und bundesdeutschen Karnevals, Thomas Liessem, der erste „Närrische Grenzlandschild" verliehen wurde.

Dem Verein der „Senatoren der KG Au Ülle Würselen e.V.“ steht am heutigen Tage Herr Harald Matthäus als Präsident vor.

In den 60er und 70er Jahren wurden die „Au Ülle“ von Heinz Wacker geführt, und man darf wohl getrost behaupten, zu dem gemacht, was die Gesellschaft heute darstellt.

Von 1983 bis zur Session 2000 wurde die Gesellschaft vom Präsidenten Dieter Pütz erfolgreich weiter geführt.

Schließlich wurde Achim Mallmann auf der Jahreshauptversammlung 2000 zum neuen Präsidenten der KG "Au Ülle" gewählt. Dieses Amt bekleidet er bis zum heutigen Tage.

Unserer Gesellschaft ist es stets gelungen, junge Leute für den Karneval zu begeistern. Dies ist nicht zuletzt ein Verdienst der engen Freundschaft zu den ortsansässigen kulturtreibenden Vereinen.

Vielfältige Veranstaltungen während der Karnevalszeit werden organisiert. Aber auch zwischen Aschermittwoch und dem 11.11. gibt es viel zu tun. So ist seit dem Jahre 2000 ein stets ausverkauftes Konzert mit der Kölner Kultgruppe „Höhner“ auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein ein großer Erfolg.

Stets den Karneval mit der Zeit verändern aber das Brauchtum bewahren, das ist unser Leitbild

So können wir mit Stolz vermelden, daß sich das Durchschnittsalter bei den aktiven Mitgliedern unterhalb der
50 Jahre-Grenze bewegt.

Zurzeit zählt unsere Gesellschaft:
aktive Mitglieder: 64
Senatoren: 66
Damentanzgruppe: 21
Kindertanzgruppen: 37

Diese ermutigenden Zahlen veranlassen uns allerdings nicht dazu, die Werbung neuer Mitglieder einzustellen.

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